|
Bern, 2. November 2000. Die Schweizer Seilbahnen haben sich mit diversen Neuerungen und Innovationen für den kommenden Winter gerüstet. Insgesamt investierte die Seilbahnbranche in Anlagen und technische Beschneiung rund 260 Millionen Franken. Die Preise für Tageskarten werden leicht erhöht. Im Durchschnitt bezahlt ein Wintersportler für die kommende Saison 2000/2001 1,2% mehr für seinen Fahrausweis als in der letzten Wintersaison.
In vielen Wintersportgebieten der Schweiz sind mit Bahnen, Pisten, Bergrestaurants oder Bars neue Angebote entstanden. Diese Innovationen tragen zu einem kompletten und modernen Wintersportangebot bei. Neue Sesselbahnen wurden beispielsweise in Arosa, am Jochpass im Titlisgebiet, im Wintersportgebiet Fiesch-Eggishorn oder vom Rübeldorf aufs Eggli bei Saanen gebaut. Ab diesem Winter verbindet eine moderne Sechsergondelbahn Ried/Brig mit Rosswald. Zudem ent-standen diverse kleine Schlepplifte neben Halfpipes, um den Snowboard-Freestylern den Aufstieg zu erleichtern. Auch die Gastronomie kommt am Berg nicht zu kurz: Das Bergrestaurant auf der Gamsalp ob Wildhaus ist um 50 Plätze erweitert worden, und zahlreiche neue Pistenbars können von durstigen Wintersportlern angepeilt werden. In Saas Fee ist das Angebot durch die ganzjährig betriebene Rodelbobbahn "Feeblitz" ergänzt worden. Was Pisten und Funparks betrifft, stehen einige neue Anlagen bereit. Insgesamt investierte die Seilbahnbranche 200 Millionen Franken in neue Infrastruktur und Umbauten sowie 60 Millionen Franken in Beschneiungsanlagen. Tageskartenpreise leicht erhöht
Trotz dieser hohen Investitionen bleiben die Preise für Wintersport-Fahrausweise in der Wintersaison 2000/2001mehrheitlich auf dem Vorjahresstand. Im Durchschnitt werden Tageskarten für Erwachsene um 1,2% und die für Kinder (bis 16 Jahre) um 0,4% teurer. Die Preiserhöhungen liegen zwischen zwei bis vier Franken pro Tageskarte. Die Mehrheit der rund 100 untersuchten Bahnunternehmen oder Wintersportregionen behalten allerdings die Fahrpreise des letzten Winters bei. Nach wie vor setzen die Bahnen auf familienfreundliche Preisgestaltung. So erhalten vielerorts Jugendliche und Familien spezielle Vergünstigungen von bis zu 20%. Was die Preise betrifft, ist ebenfalls die allgemeine Teuerung nicht zu vernachlässigen. Im September lag die Inflationsrate in der Schweiz im Vergleich zum Vorjah-resstand bei 2,3%. Die Seilbahnbranche erhöhte die Preise nicht im Gleichschritt der allgemeinen Teuerung. Das heisst, die Bahnleistungen werden real günstiger.
Weitere Informationen:
|