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Bern, 2. Dezember 1999. In den Schweizer Wintersportgebieten kann derzeit eine Pistenfläche von insgesamt 13,8 km2 technisch beschneit werden. Gemessen an der gesamten präparierten Pistenfläche von 220 km2 entspricht dies einem Anteil von 6,2 Prozent. In Österreich liegt dieser Anteil bei über 30 Prozent. Die Schweizer Seilbahnunternehmungen holen damit ihren Rückstand in der Beschneiung gegenüber den Nachbarländern nur langsam auf.
Entwicklung der Beschneiung in der Schweiz - 1976: Erste Beschneiungsanlage der Schweiz in Urnäsch AR. Beschneibare Fläche: 1,5 ha.
- 1978: Beschneiungsanlage Savognin (erste Grossanlage in der Schweiz, 30 ha).
- Seither kontinuierlicher, ab etwa 1994 beschleunigter Ausbau.
Heutiger Stand - Beschneibare Pistenfläche in den Schweizer Wintersportgebieten 1999/2000: 1382 ha (13,8 km2).
- Anteil an der gesamten präparierten Pistenfläche (220 km2): 6,2 %.
Ausbau (Prognose) - Beschneibare Pistenfläche in den Schweizer Wintersportgebieten 2003: 1700 ha (17 km2). [Schätzung aufgrund einer von Prof. Thomas Mosimann 1998 im Auftrag der Seilbahnen Schweiz erarbeiteten Studie]
- Anteil an der gesamten präparierten Pistenfläche (220 km2): 7,8%.
Wasserverbrauch - Pro m3 technisch erzeugter Schnee werden zwischen 400 und 500 l Wasser benötigt.
Stromverbrauch - Pro Beschneiungsanlage zwischen 100 und 1000 kW. Es existieren keine Durchschnittswerte.
- Der Stromverbrauch variiert je nach Beschneiungssystem, Wasserzufuhr und örtlicher Situation (Wasser- und Lufttemperatur).
Kosten - Projektierungs- und Baukosten: Rund 1 Mio. CHF pro Kilometer beschneite Piste.
- Betriebskosten: Jährlich rund 30'000 Franken pro Pistenkilometer
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