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Tourismuswirtschaft setzt auf Innovation

Tag der Tourismuswirtschaft, 4. März 2003, in Bern: Trendwende im Tourismus benötigt engagierte Unternehmungen und schlagkräftige Trägerorganisationen; sie benötigt aber auch Bundesförderung, wie das in den umliegenden Ländern die Regel ist. Die sechs Trägerorganisationen der Tourismuswirtschaft und ihre Vertreterinnen und Vertreter machten am 4. März 2003 in Bern gegenüber den Parlamentarierinnen und Parlamentariern, den Behörden von Bund und Kantonen sowie den touristischen Leistungsträgern deutlich, dass sich ein Engagement für die viertwichtigste Exportbranche der Schweiz lohnt.

Mehrere Förderinstrumente werden gegenwärtig im Parlament diskutiert: dazu zählen die Förderung von Innovation und Zusammenarbeit im Tourismus (InnoTour), die Hotelförderung über die Schweizerische Gesellschaft für Hotelkredit (SGH) sowie die Verlängerung des Mehrwertsteuer-Sondersatzes, die in der Mai-Session beschlossen werden soll.

Am diesjährigen Tag der Tourismuswirtschaft vom 4. März 2003 in Bern präsentierten die Trägerorganisationen der Tourismuswirtschaft ihre wichtigsten Anliegen für die Zukunft und nahmen eine kritische Standortbestimmung der Tourismuswirtschaft in der Schweiz vor. "Der Glaube der Tourismuswirtschaft an die Zukunft ist intakt", eröffnete Nationalrat Franz Steinegger, Präsident des Schweizer Tourismus-Verbands, die Veranstaltung. Die "sechs Grossen" der Tourismuswirtschaft (GastroSuisse, hotelleriesuisse, Schweizer Tourismus-Verband, Seilbahnen Schweiz, Verband öffentlicher Verkehr und Schweiz Tourismus) hätten die Zeichen der Zeit erkannt, fuhr Steinegger fort, und setzten noch vermehrt auf Innovation, Zusammenarbeit und Qualität. Sie demonstrierten hiermit ihren Willen, vorhandene Probleme anzugehen und im Rahmen der Möglichkeiten für deren Lösung zu sorgen. Dabei sei auch die Politik gefordert, denn der Tourismus zähle, wie jede andere Branche, in erster Linie auf wirtschaftsfreundliche Rahmenbedingungen.

Die Trägerorganisationen der Schweizer Tourismuswirtschaft veröffentlichten in Bern eine aktuelle Standortbestimmung und Zukunftsperspektiven der Branche. Die Grundlage dazu bildet ein 10-Thesen-Dokument, das die wichtigsten Zielsetzungen beschreibt. Darin geht es um Gastfreundlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit, kundenorientierte Angebote und Qualitätsmanagement, Kooperation und Koordination innerhalb der Dienstleistungskette sowie Berufsbildung und notwendige wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen.

Die Veranstaltung stand unter dem Motto Innovation. Diese lebe vor allem von kreativen Unternehmerpersönlichkeiten sowie Praktikerinnen und Praktikern, betonte der Präsident der Parlamentarischen Gruppe für Verkehr und Tourismus, Nationalrat Duri Bezzola, in Bern, als er zur Präsentation der konkreten Projekte überleitete. Prominente Macher der Tourismuswirtschaft kamen in Bern zu Wort. Mit ihren Leistungen und Erkenntnissen zum Thema Innovation untermauerten sie die unternehmerische Dynamik der Branche. Vorgestellt wurden die aktuelle Gastfreundlichkeitskampagne im Schweizer Tourismus, die richtungweisenden Konzepte der Restaurants Hiltl/Zürich und tibits/Zürich, Winterthur und neu auch Bern, das Beispiel des innovativen Hotels Misani/Celerina, das Mobil Center mit seinen Schnittstellen zwischen öffentlichem Verkehr und Tourismus sowie das Qualitäts-Gütesiegel für den Schweizer Tourismus am Beispiel des Kurhauses Annahof/Ägeri.


Weitere Informationen:



Download


Vollständiger Text mit Anhang

Medienmitteilung_Tag_der_Tourismuswirtschaft_20030304.pdf (91.3 kB)


Broschüre

Broschuere_Tag_der_Tourismuswirtschaft_20030304.pdf (1874.9 kB)


Brochure

Brochure_Journee_de_l-economie_du_Tourisme_20030304.pdf (1876.2 kB)


Prospetto

Prospetto_della_giornata_dell-economia_del_turismo_20030304.pdf (1874.7 kB)

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