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Bern, 12. Oktober 1999. Die Schweizer Seilbahnen sind mit dem Verlauf der Sommersaison 1999 insgesamt zufrieden. Im Branchendurchschnitt stieg der Verkehrsumsatz im Vergleich zum Vorjahr um 3 Prozent auf 134 Mio. Franken. Dies ergab eine Umfrage des Branchenverbands Seilbahnen Schweiz unter Mitgliedunternehmungen in allen touristischen Regionen der Schweiz.
Der Verlauf der Sommersaison 1999 wurde von einer Mehrheit der befragten Seilbahnunternehmungen als mittelmässig bis erfreulich beurteilt. Allerdings sind regionale Abweichungen zu verzeichnen: Während der vergangene Sommer in Graubünden, in der Ostschweiz und im Berner Oberland insgesamt als gut taxiert wurde, konnten im Wallis, in der Zentral- und Westschweiz sowie im Tessin mehrheitlich nur mittelmässige, vereinzelt sogar schlechte Resultate registriert werden.
Diese Ergebnisse sind massgeblich von den Wetterverhältnissen geprägt. Aus Sicht der Seilbahnbranche verlief der vergangene Sommer in dieser Beziehung unbefriedigend. Insbesondere die Hochsaisonmonate Juli und August waren von aussergewöhnlich unbeständiger Witterung geprägt. Während im Juli noch etliche zwar sonnige, doch eher kühle Abschnitte verzeichnet wurden, fiel der August durch lange Regenperioden auf. Erst der September brachte längere und stabile Schönwetterperioden. Die Tagesausflügler im Spätsommer vermochten allerdings die fehlenden Frequenzen der Feriengäste nicht vollständig wettzumachen.
Die Schweizer Seilbahnen erarbeiten 16 Prozent des Jahresumsatzes im Sommer. Im Durchschnitt der gesamten Schweizer Seilbahnbranche stieg der Verkehrsumsatz im Sommer 1999 im Vergleich zum Vorjahr um 3 Prozent. Die Massnahmen zur Belebung des Sommergeschäfts, wie sie von verschiedenen Seilbahnunternehmungen ergriffen wurden, haben sich trotz des eher ungünstigen Wetters somit bezahlt gemacht. Im Bereich der Restauration konnte gar ein Umsatzzuwachs von 5 Prozent registriert werden. Die oft unsichere Witterung begünstigte offenbar die Nachfrage in den Bergrestaurants auf Kosten individueller Picknicks.
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