|
Bern, 13. September 2006. In den Bereichen Politik, Gesetzgebung, Ausbildung und Businesstools hat Seilbahnen Schweiz 2006 Akzente gesetzt. Der Verband hat besonders beim Seilbahngesetz und der Neuen Regionalpolitik eine Stärkung der Seilbahnbranche erreicht.
Das neue Seilbahngesetz bedeutet für die Branche wegen der vereinfachten und verkürzten Verfahren und der Harmonisierung der EG-Seilbahnrichtlinie einen qualitativen Fortschritt. Das Gesetz wird voraussichtlich Anfang 2007 in Kraft treten. Noch muss aber die Verordnung zum neuen Seilbahngesetz angepasst und verbessert werden.
Auch in der Ausrichtung der Neuen Regionalpolitik wird die grosse Bedeutung der Seilbahnbranche unterstrichen. Die Darlehen werden aber künftig unter regionalpolitisch- und wirtschaftlich sinnvollen Bedingungen vergeben. Damit die Seilbahnen die eigenen wirtschaftlichen Verhältnisse am Markt beurteilen können, hat der SBS im Sommer 2006 das Benchmarktool „Webmark“ eingeführt.
Grossen Wert legt Seilbahnen Schweiz auf die Ausbildung. Im neuen Ausbildungszentrum SBS in Meiringen werden die neuen Berufe Seilbahner (EFZ und EBA) ausgebildet. Bis heute hat der Verband in den Bereichen Pisten- und Rettungsdienst sowie Seilbahntechnik rund 5400 Personen ausgebildet.
Dass sich die Verbands-Aktivitäten positiv auswirken, zeigen einerseits die Branchenstrukturen und andererseits der zweite Seilbahn-Innovationspreis „Swiss Mountain Award“. Die Kooperations-Empfehlungen des Verbandes haben sich in einer Entwicklung hin zu grösseren Geschäftseinheiten ausgewirkt. Und für den diesjährigen „Swiss Mountain Award“ haben 15 Unternehmungen mit innovativen Projekten kandidiert.
Weitere Informationen:
|