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Mit Seilbahn-Kooperationen in die Zukunft

Bern, 23. August 2001. Die Schweizer Seilbahnen müssen ihre Unternehmungsstrukturen überdenken. Das ist ein Ergebnis der 31. Generalversammlung der Seilbahnen Schweiz (SBS) in Verbier. Um die Zukunft zu sichern, muss die Branche sinnvolle Kooperationen anstreben. Nur so kann das Rentabilitätsproblem vieler Unternehmungen verbessert werden.

Die Zukunft der Schweizer Seilbahnen, welche jährlich 310 Millionen Personen befördern, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Die Unternehmungen sind gefordert, noch stärker auf das Gästeverhalten einzugehen, neue, konkurrenzfähige Angebote zu kreieren und als Voraussetzung für notwendige Investitionen in Ersatz- und Neuanlagen sinnvolle Kooperationen einzugehen. Gerade bei den Unternehmungsstrukturen sind Veränderungen notwendig, unterstrich SBS-Präsident Louis Moix in seinem Referat anlässlich der 31. Generalversammlung der Seilbahnen Schweiz (SBS). "Die Seilbahnunternehmungen müssen Kooperationen bilden, sei dies in Form von Zusammenarbeit oder mit Fusionen." Denn grössere Einheiten würden eine effizientere Betriebsführung erlauben und die Marktchancen erhöhen.

Diese Feststellungen untermauert auch der neue Wirtschaftsbericht 2001 der Seilbahnen Schweiz. Damit viele der Unternehmungen auch wirtschaftlich eine Zukunft haben, müssen die Anstrengungen dahin zielen, die Eigenkapitalrendite zu verbessern und die Verschuldungsquote zu verringern. Diese Ziele können nur mit verbesserten Strukturen erreicht werden.

SBS-Direktor und Nationalrat Peter Vollmer unterstrich an der GV, dass sich immer stärker auch die rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen als entscheidende Faktoren in wirtschaftlicher Hinsicht entpuppen. Insbesondere das neue Seilbahngesetz dürfe keinen nur kostentreibenden Perfektionismus enthalten. Im Zusammenhang mit den aktuellen Diskussionen um die Entschädigungen und den Geltungsbereich des Halbtaxabonnements betonte Vollmer, dass der SBS sich aktiv um eine Konsenslösung bemühe. Ferner will der Verband die Seilbahnen verstärkt in die touristischen Promotionen einbetten und als Beitrag zur Qualitätssteigerung die gesamten Bildungsanstrengungen in der Branche forcieren.


Weitere Informationen:

GV 2008  

Generalversammlung 2008 in Pontresina

Swiss Mountain Award  



Der Swiss Mountain Award geht 2008 in die 3. Runde.
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