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Seilbahnen: Guter Winterauftakt federt Februareinbussen ab

Bern, 25. Februar 1999. Die ausserordentlich intensiven Schneefälle und die damit verbundene grosse Lawinengefahr stellt auch den Schweizer Bergtourismus vor erhebliche Probleme. Eine Mehrheit der Schweizer Seilbahnunternehmungen rechnet mit markanten Ertragseinbussen für den Februar. Dank einem ausgezeichneten Winterauftakt erwartet die Branche dennoch ein insgesamt ausgeglichenes Winterergebnis.

Im Alpenraum war seit Ende Januar ein Neuschneezuwachs zu verzeichnen, wie man dies seit Jahrzehnten nicht mehr erlebt hat. Am Alpennordhang liegt in Höhenlagen von 2500 m derzeit eine Schneedecke von teilweise über 5 Metern Höhe. Vielerorts ist diese Schneeschicht äusserst instabil, was zu einer massiven Lawinengefahr geführt hat. Leid und Entbehrungen in zahlreichen Alpentälern sind die Folge.

Auch der Bergtourismus ist von der Situation stark betroffen. Die ungünstigen Wetterverhältnisse in den vergangenen vier Wochen hielten auf der Alpennordseite zahlreiche Feriengäste und Tagesausflügler vom Skifahren und Snowboarden ab. In vielen Wintersportgebieten konnten (und können) zudem zahlreiche Transportanlagen und Pisten oft tagelang nicht für den Verkehr freigegeben werden: Die schlechten Sichtbedingungen verhinderten, dass die notwendigen Sicherheitsmassnahmen (z.B. künstliches Auslösen von Lawinen) getroffen werden konnten.

Daraus ergeben sich für eine Mehrheit der Seilbahnunternehmungen im Wallis, im Berner Oberland, in der Zentral- und Ostschweiz sowie in Nord- und Mittelbünden markante Umsatzeinbussen für den Februar. Die Branche trifft dies erheblich, weil dieser Monat wegen der Wintersportferien in vielen Kantonen und in benachbarten Regionen des Auslands als Hochsaison gilt.

Die Schweizer Seilbahnunternehmungen beurteilen den bisherigen Verlauf der Wintersaison dennoch nicht allzu pessimistisch. Grund zur Zuversicht bildet der frühe Wintereinbruch im vergangenen Spätherbst, der einen guten Verlauf der Hochsaison über die Feiertage gewährleistete. Die Zeit vom 20. Dezember bis zum 10. Januar ist für die Schweizer Seilbahnunternehmungen neben den Sportferien im Februar die eigentliche Hochsaison. In dieser Zeit werden im Branchendurchschnitt rund 30 Prozent des Winterumsatzes erwirtschaftet.

Für eine abschliessende Beurteilung der Wintersaison 1998/99 ist es derzeit ohnehin noch zu früh. Der üppige Schneesegen der letzten Wochen hat, bei allen nachteiligen Auswirkungen, immerhin auch die Basis für ein erfolgreiches Ostergeschäft gelegt.


Weitere Informationen:

GV 2008  

Generalversammlung 2008 in Pontresina

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Der Swiss Mountain Award geht 2008 in die 3. Runde.
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