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Die Seilbahnen und die Skidestinationen der Schweiz sind für die Wintersaison 2011/12 gerüstet. Schnee, Sonne, eine einmalige Bergwelt und perfekte Pisten erwarten die Gäste in allen Landesteilen. Ueli Stückelberger, Direktor Seilbahnen Schweiz (SBS) stellt klar: „Die derzeitige Wechselkurssituation tangiert gewiss auch das wirtschaftliche Umfeld der Branche. Die Seilbahnen setzen aber als wichtigste touristische Leitbranche, vor allem des Wintertourismus, über die Qualitätsstandards bei den Bahninstallationen, der Infrastruktur, der Pistenpräparation und den permanenten Unterhaltsinvestitionen die Voraussetzungen für die Angebotsvielfalt, die jeglicher Konkurrenz im Alpenraum standhält.“ Dank der grossen Leistungsfähigkeit der Branche ist das Tourismusland Schweiz im Herzen von Europa für die Gäste aus aller Welt ein begehrtes Urlaubsziel.
Anlässlich einer Medienkonferenz informierten Ueli Stückelberger, Direktor SBS und Valentin König, Direktor Riederalp Bahnen als Vertreter der Regionen, über den Start zur Wintersaison 2011/12. Gian Simmen, Snowboard-Olympiasieger und Marc Weiler, dipl. Turn- und Sportlehrer, infomierten über das neu lancierte Gemeinschaftsprojekt „Leitfaden für Snowparks“ von bfu und SBS.
Winter 2011/12: Breite Angebotspalette in allen Destinationen Die Seilbahnunternehmen in allen Destinationen der Schweiz setzen die Voraussetzungen für bequeme und sichere Transportbedingungen und perfekte Pistenverhältnisse, auch dank der grossen Investitionen in die technische Beschneiung. Und in den meisten Skigebieten der Schweiz wird das Skifahren im anlaufenden Winter nicht teurer. Rund 70 Prozent der Skipässe bei den Tages- und Mehrtageskarten sowie Saisonabonnementen sind im Hinblick auf die bevorstehende Wintersaison nicht erhöht worden. Zur Preissituation bei den Bergbahnen gilt es festzuhalten, dass auch begründete minimale Anpassungen, die einzelne Unternehmen vorgenommen haben, bescheiden ausfallen. Dies obschon sich die Bahnunternehmen auf praktisch allen Ebenen mit zunehmenden Kosten konfrontiert sehen – Optimierung der Qualitätsstandards bei den Installationen, der Infrastruktur, den Energie- und Personalkosten, der Pistenpräparation und den permanenten Unterhaltsinvestitionen.
Vor dem Hintergrund der Wechselkurssituation gilt es zu betonen, dass wir in der Schweiz eine sehr vielfältige Auswahl an Skigebieten mit einer breiten Angebotspalette haben, die für die unterschiedlichsten Budgets Möglichkeiten bietet. Praktisch alle Stationen offerieren zudem günstige Familientarife an. In zahlreichen Gebieten kommen die Ski- und Snowboardfahrer zusätzlich in den Genuss von Spezialrabatten wie beispielsweise durch RailAway. Der günstige Vorverkauf für Saisonabonnemente ist ein zusätzliches Angebot.
Hohe Sicherheitsstandards für «Snowparks» Ein Blick auf die Schweizer Schneesportgebiete zeigt: Aktuell liegt das Befahren und Überspringen von künstlichen Elementen im Trend. Wo früher einzelne, in stundenlanger körperlicher Arbeit errichtete Schanzen standen, finden sich heute in vielen Schneesportgebieten kleinere und grössere Parkanlagen, sogenannte «Snowparks». Diese Entwicklung ist auf grosses Engagement seitens der Schneesportgebiete zurückzuführen, die sich unter anderem mit solchen Parkanlagen als Attraktivität für die Besucher empfehlen. Ob der Begeisterung über diese neuen Vergnügungsanlagen gerieten Sicherheitsüberlegungen mancherorts etwas in den Hintergrund. So weisen die entsprechenden Elemente – zum Beispiel Schanzen oder Pipes, aber auch Boxen – bauliche Mängel auf, die zu einem erhöhten Unfallrisiko führen.
Mit einem Leitfaden will Seilbahnen Schweiz (SBS) mit der bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung – und anderen Partnerinstitutionen die Parkbetreiber unterstützen, dieses Risiko zu minimieren. Anhand von guten und bewährten Beispielen aus der Praxis wird aufgezeigt, wie eine attraktive und sichere Parkanlage geplant, gebaut und gewartet werden kann. Die sicherheitsrelevanten Mindestanforderungen werden dabei ausführlich beleuchtet. Einsteigern soll ausserdem ein besonderes Augenmerk zukommen, indem befahrbare Elemente mit minimaler Absturzhöhe ebenfalls zur Grundausstattung eines jeden Parks zählen. Für eine klare Kennzeichnung der Parkanlage soll abschliessend eine schweizweit einheitliche Beschilderung sorgen. Ersteller von Parks erhalten mit dem Leitfaden konkrete Anleitungen, um einen Park mit hohem Sicherheitsstandard zu bauen.
Ziel des Leitfadens sind sichere, aber eben auch attraktive Snowpark-Anlagen. Es kann nur dann erreicht werden, wenn er nah an der Praxis ist. Snowboardpionier Marc Weiler ist der Autor des Leitfadens, Halfpipe-Goldmedaillengewinner Gian Simmen hat ebenfalls an seiner Entstehung mitgewirkt. Beide sind überzeugt, dass die Dokumentation helfen wird, die schlechten Anlagen verschwinden zu lassen.
Information zum Monitoring Mit der stichprobenartigen Datenerhebung – Monitoring – wird Seilbahnen Schweiz diesen Winter die Umsatz- und Gästezahlen der Schweizer Regionen erheben. Ziel des Monitoring ist der zeitgerechte Blick auf die Saisonentwicklung, welcher den einzelnen Regionen einen Überblick über ihre Region und eine proaktive interne und externe Kommunikation ermöglicht. Schon kurz nach dem Winterstart wird monatlich die Veränderung der Umsatz- und Gästeentwicklung zum Vorjahr kommuniziert. Ab dem Sommer 2012 wird die gleiche Vorgehensweise auch für die Sommersaison eingeführt.
Pistenabnahmen für die Bahnunternehmen obligatorisch Der Sicherheit wird höchste Priorität eingeräumt. Vor diesem Hintergrund wurde die Homologation von Pisten für Bahnunternehmen mit Winterbetrieb im Hinblick auf die Saison 2010/11 obligatorisch erklärt. Seilbahnen Schweiz hat für die Branche eine Lösung aufgebaut, die für die Unternehmen zur Pflichtaufgabe gehört. Zuständig für die Abnahme der Pisten ist die professionelle „Beratungsstelle zur Optimierung der Sicherheit von Schneesportabfahrten“. Der Stelle obliegen Beratungs- und Kontrolltätigkeiten bei Erstabnahmen und Nachkontrollen während der Saison. Bis zum Saisonbeginn 2011/12 wurden von den 270 Skigebieten 143 abgenommen und damit ein Pistenanteil von 87 %. |
Für Rückfragen
Seilbahnen Schweiz: Ueli Stückelberger, Direktor SBS, 031 359 23 35 / 079 613 77 01 Roman Weissen, Kommunikation SBS, 031 359 23 14 / 079 239 41 00
bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung: Daniel Menna, Mediensprecher bfu, 031 390 21 16
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