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Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) und Seilbahnen Schweiz (SBS) haben eine gemeinsame Absichtserklärung zur Ausrüstung von Pistenfahrzeugen mit Partikelfiltern unterzeichnet. Seilbahnen Schweiz setzt sich zum Ziel, den Anteil an Pistenfahrzeugen, die gemäss dem Stand der Technik mit Partikelfiltern ausgerüstet sind, weiterhin kontinuierlich zu steigern.
Perfekt funktionierende Seilbahnen und ein umweltverträglich präpariertes Pistenangebot sind wesentlicher Bestandteil der touristischen Infrastruktur jeder Winterferiendestination. Die dieselbetriebenen Pistenfahrzeuge können die Luft aber erheblich mit Dieselruss belasten, wenn sie nicht mit Partikelfiltern ausgerüstet sind. Die Ausrüstung von neuen Pistenfahrzeugen mit Partikelfiltern entspricht heute dem Stand der Technik. Bisher sind jedoch erst wenige der ungefähr 1000 Pistenfahrzeuge in der Schweiz mit Partikelfiltern ausgerüstet.
Die von Bundesrat Moritz Leuenberger, UVEK und Direktor Peter Vollmer, SBS auf dem Weg nach Kopenhagen unterzeichnete Absichtserklärung hat zum Ziel, dass zukünftig nur Pistenfahrzeuge in Verkehr gesetzt werden, die dem Stand der Technik entsprechen. Die Erklärung hält fest, dass dieselbetriebene Pistenfahrzeuge, die nach dem 1. Januar 2010 bestellt werden, mit wirksamen Partikelfiltersystemen auszurüsten sind. Damit soll die Luftqualität insbesondere in den Wintersport¬gebieten weiter verbessert werden.
Die Verschmutzung der Luft durch Feinstaub ist ein beträchtliches Problem für die Gesundheit und für die Umwelt. Das UVEK hat deshalb bereits im Jahr 2006 einen Aktionsplan gegen Feinstaub lanciert. Im Vordergrund der inzwischen ergriffenen und bereits umgesetzten Massnahmen steht insbesondere auch die Verminderung des besonders gesundheitsschädlichen und krebserregenden Russes aus Dieselmotoren. Nach den Grundsätzen des Aktionsplans sollen alle massgeblichen Quellen einen Beitrag zur Reduktion des Russausstosses leisten.
Seilbahnen Schweiz als Leitbranche der Tourismuswirtschaft setzt auf "Umwelt" und "Nachhaltigkeit" (siehe Kasten). Ohne eine intakte Umwelt kann der Tourismus nicht existieren. SBS setzt diesbezüglich hohe Massstäbe. Nur durch gemeinsame Anstrengungen, die auf das Umfeld des Tourismus abgestimmt sind, kann die Luftqualität in den Wintersportgebieten weiter verbessert werden.
Seilbahnen Schweiz: Nachhaltigkeit als Leitmotiv Die Seilbahnbranche der Schweiz hat in den vergangenen Jahren bereits in anderen umweltrelevanten Belangen konsequente wie auch nachhaltige Entscheide gefällt. Über das umweltrechtliche Instrument „Umweltbaubegleitung Seilbahnen Schweiz“ geht es bei der Planung, beim Bau und bei der Realisierung der verschiedensten Projekte um eine systematische und fachgerechte Berücksichtigung der Interessen des Umweltschutzes. Auch den Klimawandel zieht die Branche in die strategische Planung ein. Für 80 Prozent der Seilbahnen ist der Klimawandel künftig fester Bestandteil der Geschäftsstrategie. Die Unternehmen rechnen mit starken Auswirkungen des Klimawandels auf ihre Betriebe. Weiter hat SBS eine Studie „Energiemanagement Bergbahnen“ in Auftrag gegeben, welche Möglichkeiten zu Kostensenkungen bei Betrieb, Energie und Unterhalt alternativer Energiequellen für die Branche aufzeigen soll, die zu einer massiven Verringerung der CO2-Emissionen von Skigebieten beitragen können. Der Einsatz von Schneeanlagen als Beispiel gehört zum Grundangebot moderner und zeitgemässer Wintersportdestinationen. Bei der technischen Beschneiung steht aber für die Seilbahnen immer auch der sparsame Umgang mit den Ressourcen Umwelt und Energie im Zentrum.
Für Rückfragen: Peter Vollmer, Direktor SBS 031 359 23 35 / 079 318 02 35 Roman Weissen, Kommunikation SBS 031 359 23 14 / 079 239 41 00 Bundesamt für Umwelt, Medienstelle BAFU 031 322 90 00
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