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Restaurant auf dem Klein Matterhorn erhält Minergie-P-Zertifikat

Energieeffizienz und Nachhaltigkeit sind ein Thema in der Schweizer Seilbahnbranche. Die Zermatt Bergbahnen AG leistet in diesem Bereich Pionierarbeit: Am 25. Dezember eröffnete sie auf dem Klein Matterhorn ein Restaurant im Minergie-Standard. Gestern nun durfte sie das Minergie-P-Zertifikat entgegen nehmen, die Auszeichnung für den höchsten Minergie-Standard in der Schweiz.

Bauen auf grosser Höhe ist ein kompliziertes Unterfangen, weil das Zeitfenster sehr begrenzt ist. Entsprechend war der Bau des neuen Restaurants samt Bergsteigerunterkunft auf 3883 Metern über Meer eine Herausforderung. Doch die Zermatt Bergbahnen AG tat noch mehr: Sie errichtete den Bau auf dem Klein Matterhorn im Minergie-P-Standard, dem höchsten Minergie-Standard der Schweiz.

Kreisläufe optimieren
Wärme und Wasser sind auf grosser Höhe knappe Güter. Entsprechend wurden hier die Kreisläufe optimiert. Die Südfassade des Gebäudes besteht aus Solarzellen, welche den Strom für die Wärme und die Lufterneuerung liefert. Entsteht durch intensive Sonneneinstrahlung ein Überschuss, so wird er ins Stromnetz der Zermatt Bergbahnen eingespiesen. Ebenso sorgfältig geht die Haustechnik mit dem Wasser um: Das Abwasser aus der Küche und den Nasszellen wird gesammelt, in einer mikrobiologischen Kläranlage gereinigt und dann für die Toilettenspülung genutzt. Nicht gebrauchtes Wasser fliesst gereinigt in den natürlichen Wasserkreislauf der Umgebung. An einer Informationsveranstaltung zu energiesparendem Bauen auf dem Klein Matterhorn durfte Christen Baumann, CEO der Zermatt Bergbahnen AG, das Minergie-P-Zertifikat von Thomas Burgener, Vorsteher des Departements für Gesundheit, Sozialwesen und Energie des Kantons Wallis, entgegen nehmen.

Umgang mit Energie unter der Lupe
Die Energieeffizienz der Seilbahnunternehmen steht oben auf der Traktandenliste der Seilbahnbranche. Ein Bericht soll die technischen Möglichkeiten zur effizienten Nutzung der Energie beleuchten. Ausserdem wird die CO2-Bilanz der Kunden der Seilbahnunternehmen für die An- und Abreise aufgrund der üblichen Verkehrsmittelwahl grob ermittelt. Der Bericht soll Anfang 2010 erscheinen.


Für Rückfragen:
Roman Weissen, Kommunikation 031 359 23 14

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21. und 22. Oktober 2010 im Casino Kursaal, Interlaken

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