1796 Seilbahnanlagen in der Schweiz Transportmittel Nummer eins auf die Schweizer Berge sind die Seilbahnen. Insgesamt stehen 1796 Anlagen zur Verfügung. Davon sind 59 Standseilbahnen, 128 Pendelbahnen, 121 Kabinenumlaufbahnen, 347 Sesselbahnen und 923 Schlepplifte.
Seilbahnbau: Symbiose von Schwerarbeit und High-Tech In der Schweiz werden jedes Jahr durchschnittlich zwanzig neue Seilbahnen sowie mehrere Skilifte gebaut. Die meisten dieser neuen Seilbahnen sind Sessel- und Gondelbahnen, bei einzelnen handelt es sich um grosse Pendelbahnen und Standseilbahnen. In der Regel ersetzen die neuen Bahnen alte, bereits bestehende Anlagen, die den modernen Komfort- und Leistungsansprüchen nicht mehr genügen.
Seilbahnsysteme - eine Unterscheidung Seilbahn ist nicht gleich Seilbahn. Für den Personentransport im Berggebiet stehen verschiedene Seilbahnsysteme zur Verfügung. Zwei Hauptkategorien müssen unterschieden werden: Standseilbahnen (Fahrzeuge fahren auf Gleisen am Boden) und Luftseilbahnen (Fahrzeuge werden von einem oder mehreren Seilen getragen, hängen also in der Luft). Zu den Luftseilbahnen gehören: Pendelbahnen, Gondelbahnen, Sesselbahnen. Eine Kategorie für sich stellen die Skilifte dar.
Seilbahnen und Skilifte: Mit Abstand das sicherste Verkehrsmittel Ein Vergleich mit anderen Verkehrsträgern verdeutlicht, dass Seilbahnen und Skilifte mit Abstand das sicherste Transportmittel sind. Bezogen auf die Fahrgastzahlen ist hier das Risiko, tödlich zu verunfallen, rund zehnmal kleiner als im Auto oder Zug und gar mehr als fünfzig Mal kleiner als im Flugzeug. Das Risiko, sich in Seilbahnen und auf Skiliften zu verletzen, ist drei- bis viermal geringer als im Tram, Bus oder Zug und gar fünfzig Mal geringer als im Auto.
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