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Die Branche

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Seilbahnen in der Schweiz

Die rund 370 Seilbahnunternehmen in der Schweiz mit ihren fast 2500 Seilbahn- und Skiliftanlagen (inkl. Kleinskilifte und Förderbänder) bilden das wirtschaftliche Rückgrat der touristisch ausgerichteten Bergregionen. Auch in Städten gibt es Seilbahnen; städtische Standseilbahnen verkehren beispielsweise in Bern, Biel, Freiburg, Locarno, Lugano, Luzern, Neuenburg, St. Gallen und Zürich. Diese Bahnen sind Teil des leistungsfähigen Angebots des öffentlichen Verkehrs.
 
Im Kerngeschäft, der Personenbeförderung, erzielen die Schweizer Seilbahnen mit rund 10‘000 Mitarbeitenden bei den Bahnanlagen Umsätze von fast einer Milliarde Franken jährlich (2012/13 resp. 2013: 960 Mio CHF). Rund 80 Prozent davon werden im Winterhalbjahr generiert. Dazu kommen weitere gut 4500 Beschäftigte in den bahneigenen Nebenbetrieben (Gastronomie/Hotellerie, Materialvermietung etc.) mit einem jährlichen Umsatz von rund 240 Mio. Franken.
 
Gesamthaft generieren die Seilbahnunternehmungen pro Jahr um 35 Mio. Ersteintritte (Skier days); das heisst, pro Jahr benützen rund 35 Mio. Gäste eine Seilbahn und lassen sich insgesamt rund 210 Mio. Mal befördern. Jährlich investieren die Seilbahnunternehmen etwa zwischen 350 und 500 Millionen Franken in Bahnanlagen, Maschinenpark, Gastbetriebe und andere Infrastrukturprojekte.
 
In der Schweiz gelten für den Bau und Betrieb von Seilbahnanlagen strenge Vorschriften betreffend Bau, Sicherheit sowie Natur- und Landschaftsschutz. Aufsichtsbehörde sind je nach Bahntyp das Bundesamt für Verkehr (BAV) oder das Interkantonale Konkordat für Seilbahnen und Skilifte (IKSS). Dachverband der Branche ist Seilbahnen Schweiz.