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Leitbild

Was wollen wir? Zielsetzungen der Seilbahnbranche

Gesellschaft: Leitfunktion des Tourismus. Zusammenarbeit mit dem Berggebiet, um in einseitig ausgerichteten Wirtschaftsräumen Lebens- und Arbeitsraum zu erhalten und die Existenz der Bewohner zu sichern. Gegenüber Politik und Behörden will der Tourismus eine Leitfunktion und entsprechende Verantwortung übernehmen. Tourismus und Landwirtschaft sind aufeinander angewiesen. Ohne Seilbahnen kein Wintertourismus und weniger Sommertourismus!
 
Markt: Ausbau des Angebots, Offenheit gegenüber neuen Entwicklungen. Quantitativer Ausbau innerhalb bestehender Skigebiete, denn Bahnen sind auf Massentourismus angewiesen. Dabei möglichst hohe Qualität anstreben. Entsprechender Einfluss auf die Konzessionierungs- und Bewilligungspolitik des Bundes. Kundenbezogene Angebotsgestaltung. Gleichbehandlung aller Wintersportarten, Diversifizierungen im Sommerbetrieb.
 
Europa: Zugang suchen. Wir brauchen europakompatible Vorschriften, um nicht benachteiligt zu werden. Der Hauptteil unserer Kunden stammt aus den Ländern Europas.
 
Umwelt: Schonen. Ein intaktes Landschaftsbild ist Grundvoraussetzung für den Tourismus der Zukunft. Aber ohne Eingriffe geht es nicht; bei der Erstellung von Bauten ist Sorge zu tragen. Die Frage ist nicht, dass man baut, sondern insbesondere wie man baut. Grundsätzlich unterstützen die Seilbahnunternehmungen eine nachhaltige Entwicklung.
 
Unternehmungen: Fördern. Im Umfeld einer liberalen Rechtsordnung sind marktwirtschaftlich orientierte, gesunde Unternehmungen im Dienste einer aktiven Freizeit- und Feriengestaltung der Kunden tätig. Erschliessungsfunktionen durch Seilbahnen im Bereich des öffentlichen Verkehrs sind vom Auftraggeber abzugelten.

Was wollen wir? Zielsetzungen des Verbands Seilbahnen Schweiz

Allgemein

Koordination der Mitgliederinteressen: Stärkung der Seilbahnbranche entsprechend der Gewichtung der Mitgliederinteressen. Schwerpunktbildung der Mitgliederinteressen. Sommer- und Winterbahnen werden gleichbehandelt.
 
Information und Öffentlichkeitsarbeit: Image in Zeitungen, Zeitschriften, elektronischen Medien. Kontinuierliche Präsenz notwendig; Politiker, Behörden und Bevölkerung mit positiver Grundhaltung. Agieren statt reagieren.
 
Zukünftige Kunden in Schulen: Heranbildung des Tourismusverständnisses in den Schulen.
 
Information des Kunden: Information über Angebotsschwerpunkte und -spezialitäten; in Zusammenarbeit mit anderen Organisationen und Regionen und in Abstimmung auf das Informationskonzept des Verbands.

Interessenvertretung

Gegenüber Gesetzgebung, Behörden und Politik: Primäre Einflussnahme auf Bundesebene, auf Kantonsebene nur im Ausnahmefall, mit Auswirkungen auf die ganze Schweiz.
 
Gegenüber touristischen Organisationen: Nationale Tourismusorganisationen: Allseitige Präsenz. Internationale Tourismusorganisationen: Selektive Präsenz.
 
Gegenüber Verkehrsverbänden: Intensivierung der Förderung des öffentlichen Verkehrs und der Zusammenarbeit mit dem Individualverkehr.

Dienstleistungen

Aus- und Weiterbildung: Ausbildungsangebot soweit spezifische Anforderungen und Bedürfnisse zu erfüllen sind. Solide Aus- und Weiterbildung für Mitarbeiter und Kader. Nachfrageorientierte Berücksichtigung der Amtssprachen.
 
Technische Analysen und Normen: Selbständig und in Zusammenarbeit mit den Herstellern und den Behörden (CEN-, EU-, CH-Normen).
 
Juristische Beratung: Schwergewichtig auf Rechtslage auf Skipisten, arbeits- und gesellschaftsrechtliche Fragen sowie Einflussnahme auf Vorschriften.
 
Rechnungswesen: Informationen über Grundlagen, neue Bestimmungen
 
Beratung Seilbahntechnik: Unterstützung der Mitglieder bei Aktivitäten und Prozessen, die in den Gesetzesbestimmungen im Bereich Seilbahnen definiert sind.

Was unternehmen wir?

Mitgliedschaft

Mitglieder: Möglichst grosser Organisationsgrad bei differenziertem Stimmrecht je nach Bedeutung.
 
Aktive Teilnahme: Möglichst grosse Streuung, Ämterkumulation vermeiden.
 
Struktur: Mitglieder von Seilbahnen Schweiz sind die Unternehmungen. Für Hersteller und Lieferanten besteht eine spezielle Mitgliederkategorie (befreundete Mitglieder).
 
Förderung: Möglichst alle konzessionierten Unternehmungen, möglichst viele mit kantonalen Bewilligungen.
 
Vergünstigungen: Mitgliedervergünstigungen bei Dienstleistungen im Vergleich zu Nichtmitgliedern. Bei den Mitgliedern Bevorzugung der voll angestellten Mitarbeiter.

Dienstleistungen

Angebot: Im Rahmen der verfügbaren Kapazität sollen kollektive Leistungen schwergewichtet werden. Kostenlose individuelle oder persönliche Beratung pro Unternehmung soll im beschränkten Umfang möglich sein.
 
Konditionen / Finanzierung: Kostendeckung als Grundprinzip, Solidaritätsbonus von Fall zu Fall.

Konzessions- und Bewilligungspolitik

Transportanlagen: Bestehende Anlagen in erschlossenen Wintersportgebieten sollen ohne Einschränkungen ersetzt und ergänzt werden können. Neue Verbindungen zwischen erschlossenen Wintersportgebieten sollen im Rahmen allfälliger UVP-Auflagen bewilligt werden. In allen übrigen Fällen ist grosse Zurückhaltung zu üben. Insbesondere sollen wertvolle Landschaften von nationaler Bedeutung und das eigentliche Hochgebirge in bisher unberührten Landschaften nicht neu erschlossen werden.
 
Schneeanlagen: Der Verband setzt sich für den Einsatz von Schneeanlagen zur Absicherung des Wintertourismus in den Regionen ein.

Information und Öffentlichkeitsarbeit

Information Mitglieder: Interne Mitteilungen, News-Letter, Kreisschreiben.
 
Öffentlichkeitsarbeit: Brancheninformationen, Stellungnahme zu aktuellen Themen, Förderung der Berichterstattung zu branchenrelevanten Themen.

Arbeitgeberfragen

Arbeitsbedingungen: Unternehmerische Vertragsfreiheit im Rahmen des Arbeitszeitgesetzes oder anderen allgemeiner Vorschriften. Eine gesunde Unternehmung muss auch für den Mitarbeiter von erstrangiger Bedeutung sein.
 
Sozialbedingungen: Gerechte, dem lokalen Arbeitsmarkt angepasste Individuallösungen. Keine Benachteiligung der Mitarbeiter bei staatlichen Massnahmen.
Interessenvertretung
 
Gesetzgeber: Pflege der Beziehungen zu Entscheidungsträgern. Direktinformationen über Sekretariat, indirekte Informationen über Mitgliederbeziehungen.
 
Behörden: Pflege der Beziehungen. Sicherstellung rechtzeitiger Information. Sporadische, institutionalisierte Treffen. Hol- und Bringprinzip.
 
Organisationen: Einsitz in die Organe, Pflege der Sekretariate.
 
Hersteller und Lieferanten: Informelle Kontakte pflegen. Einbezug bei technischen Fragen und in der Ausbildung.

Zusammenarbeit

Inland: Beziehungen zu bestehenden regionalen Verbänden pflegen, aber keine Verpflichtungen und formelle Abhängigkeiten. Kontaktpflege aber keine Mitgliedschaft. Gleichbehandlungsprinzip, obwohl verschiedenartige Organisationen, Kompetenzen und Akzeptanz. Regionale Vertretung wird über die Zusammensetzung des Vorstandes sichergestellt und vollzogen. Die Vorstandsmitglieder stimmen ohne Instruktionen, können aber bei Wahlen und Sachgeschäften über die Haltung der Regionalverbände konsultiert werden. In der Regel ist der nationale Verband der Leistungserbringer.
 
Ausland: Institutionalisiert mit OITAF und FIANET mit den Zielen Präsenz und gegenseitige Information. Kontakte zu aktiven ausländischen Verbänden. Gemeinsame Erarbeitung von Lösungen im Rahmen finanzieller und personeller Möglichkeiten.

Milizsystem und Mitarbeiter

Ehrenamtlichkeit: Milizsystem wird bei den Organen, Kommissionen, Projektgruppen und Kursleitern weitergeführt, solange Ziele erreicht werden, wobei eine personelle Vertretung durch Mitarbeiter des Sekretariates in jeder Kommission Voraussetzung ist.
 
Mitarbeiter: Führung eines professionellen, unabhängigen Verbandssekretariates.

Struktur

Gliederung: Generalversammlung und Organe, Kommissionen, Projektgruppen, Delegationen gemäss Statuten.
 
Führung: Organe gemäss Statuten, mit beschränkter Amtszeit. Die Auswahl der Mitglieder der Organe soll ein Optimum darstellen bezüglich Berücksichtigung aller Landesteile, der Unternehmungsgrösse und Unternehmungstätigkeit.
 
Kompetenzen: Die Kompetenzen der Organe und eines unabhängigen Sekretariates sind in den Statuten festgelegt.

Wie arbeiten wir?

Zeitgerechtes Handeln: Planbare Aufträge sind zu Beginn des Jahres durch den Vorstand zu formulieren, nicht planbare Aufgaben sind zur zeitgerechten Erledigung durch das Sekretariat zu terminieren.