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Schneemangelentschädigung

Bei fehlendem Schnee besteht unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit, Schneemangelentschädigung zu beziehen. Die gesetzlichen Grundlagen finden sich in Art. 32 des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung (AVIG, SR 837.0) und in Art. 51a der zugehörigen Verordnung über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung (AVIV, SR 837.02).

Danach kann z.B. von Seilbahnunternehmen für ALV-versicherte Mitarbeiter eine Kurzarbeitsentschädigung von 80% des versicherten Lohns geltend gemacht werden, wenn der Betrieb aufgrund wetterbedingter Kundenausfälle geschlossen ist oder im Kalendermonat weniger als 25 Prozent der im Durchschnitt der letzten fünf Jahre gemachten Umsätze erzielt hat. Dabei müssen in jedem Kalendermonat drei Karenztage abgezogen werden, an welchen der Mitarbeiter mindestens mit 80% Lohn angestellt war. Zudem muss der Betrieb nachweisen, dass der Betrieb in drei von fünf Vorjahren geöffnet war. Bei Saisonbetrieben muss im Weiteren einmal je Saison eine zusätzliche Karenzfrist von 14 Tagen eingehalten werden.

Eine Übersicht über die gesetzlichen Grundlagen kann unter Download heruntergeladen werden.
 
Um eine Schneemangelentschädigung zu beantragen, können auf www.treffpunkt-arbeit.ch die entsprechenden Formulare (Nr. 716.320, 716.322 und 716.323) heruntergeladen werden. Diese können auch bei den kantonalen Amtsstellen, den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) sowie den Arbeitslosenkassen bezogen werden.


Kontakt

Alexander Stüssi, Leiter Abteilung Recht und Ressourcen, Tel. +41 31 359 23 22, alexander.stuessi@seilbahnen.org
Caspar Probst, Wissenschaftlicher Mitarbeiter Bereich Recht, Tel. +41 31 359 22 63, caspar.probst@seilbahnen.org
Irina Straubhaar, Wissenschaftliche Mitarbeiterin Bereich Recht, Tel. +41 31 359 22 58, irina.straubhaar@seilbahnen.org