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Insgesamt schwierige Wintersaison

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Der frühe Ostertermin und die relativ guten Verhältnisse im Februar und März konnten zwar einen Teil der Einbussen aus der ersten Saisonhälfte wettmachen. Trotzdem geht der Winter 2015/16 als einer der schwierigsten der letzten zehn Jahre in die Statistiken ein. Dies zeigt das Saison-Monitoring von Seilbahnen Schweiz (SBS).

Zu diesem mageren Ergebnis geführt haben verschiedene Faktoren: Zum einen ist der Markt für Schneesport seit einiger Zeit stagnierend oder sogar leicht rückläufig. Insbesondere bei Kindern und Jugendlichen lässt sich diese Tendenz gut beobachten. Weiter sehen sich die Wintersportorte immer härterer nationaler und internationaler Konkurrenz ausgesetzt. Der Gast kann aus x-beliebigen Angeboten dasjenige wählen, das ihn am meisten anspricht. Distanzen und Jahreszeiten spielen dabei je länger je weniger eine entscheidende Rolle.

Diese grossen, mittel- bis langfristigen Trends wurden im Winter 2015/16 überlagert von kurzfristigeren, alpen- oder gar schweizspezifischen Entwicklungen. Der Winter hielt erst sehr spät Einzug. Viele Skigebiete erhielten erst Anfang Januar 2016 nennenswerte Neuschneemengen. Entsprechend verhalten war bis zu jenem Zeitpunkt die Lust der breiten Bevölkerung, Schneesport zu betreiben. Zudem zeigten sich in diesem Winter in gewissen Regionen die Auswirkungen von volkswirtschaftlichen und währungspolitischen Entwicklungen sehr direkt. Der starke Schweizer Franken wie auch die kränkelnde russische Wirtschaft verursachten teils regelrechte Einbrüche der Gästezahlen.

Die Politik und die Branche sind nun gefordert. Es gilt, die Rahmenbedingungen für den Tourismus in den alpinen Regionen zu verbessern. Die Branche ist bestrebt, beispielsweise mit klarer Positionierung oder einer Erweiterung resp. qualitativen Aufwertung des Angebots die Trendwende zu schaffen, um wieder mehr Gästen ein positives, bleibendes Bergerlebnis bieten zu können.

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