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Drei Fragen an Patrouilleur David Roduit (36 Jahre), Téléovronnaz, stellvertretender Sicherheitschef

> Service > E-Newsletter > SOS NEWS > 1-2018 > Drei Fragen

1. Was fasziniert dich an deinem Beruf?

Es gibt mehrere Gründe, weshalb ich jeden Morgen voller Motivation an die Arbeit gehe. Auch wenn der Wecker oft sehr früh klingelt, wenn es schneit und wenn man in aller Frühe zu einer Bergung hoch auf den Berg muss. Sich durch den Schnee zu kämpfen, manchmal durch wahre Schneestürme, im Lichte der Stirnlampe, um die Piste zu sichern, bevor die ersten Pulverschnee-Fans auftauchen – das sind intensive Momente. Wir sind dann unterwegs mit Fellen an den Skis, den Rucksack gefüllt mit Sprengstoff, immer wachsam. Wenn die Piste einmal gesichert ist, dann ist es, als ob ein ganz neuer Tag beginnt. Wir kümmern uns ab dann um unterschiedlichste Unfälle und Verletzungen. Man hat keine Zeit, sich zu langweilen, man weiss nie, was einem erwartet. Dieser Beruf fasziniert mich, da er nie eintönig ist, ich immer in einem wunderschönen Skigebiet unterwegs bin und mich beruflich verwirklichen kann.

2. Welches Erlebnis bleibt dir in Erinnerung?

Es war an einem sonnigen Wintertag. Ich wurde in den Snowpark gerufen, um mich um ein Kind zu kümmern, das gestürzt war. Der Kleine, er war gerade einmal zehn Jahre alt, hatte sich das Schienbein gebrochen. Wir mussten einen Rettungshelikopter rufen. Ich erklärte dem Jungen, dass er ins Krankenhaus müsse und der Helikopter ihn dorthin bringen würde, damit er beim Transport möglichst wenig Schmerzen habe. Bei diesen Worten erhellte sich das Gesicht des Jungen und der Schmerz machte plötzlich der Freude darüber Platz, dass er dank seines Sturzes das erste Mal in seinem Leben fliegen durfte. Der Kleine war sehr tapfer. Und obwohl er grosse Schmerzen hatte, konnte er es kaum abwarten, den Helikopter landen zu sehen und an Bord zu gehen. Es braucht also nicht viel, um ein Kind glücklich zu machen, selbst in so einer Situation.

3. Was machst du in deiner Freizeit?

Ich bleibe immer in der Nähe der Berge. Dabei übe ich die unterschiedlichsten Sportarten aus: Mountainbiken, Laufen, Bergwandern zusammen mit meinem Vierbeiner, Skifahren, Snowboard fahren oder Telemark. Wenn ich nicht gerade Sportschuhe trage, entdecke ich gerne mit meinem Motorrad andere Regionen.