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Neue Wegleitung für die Umsetzung des BehiG's bei bestehenden Seilbahnen

> Service > E-Newsletter > TECH NEWS > 4-2021 > Neue Wegleitung für die Umsetzung des BehiG's bei bestehenden Seilbahnen

Unter den BehiG-Geltungsbereich fallen alle öffentlich zugänglichen und dem Seilbahngesetz unterstellten Luftseilbahnen, Standseilbahnen und Schrägaufzüge sowie die dazugehörenden Einrichtungen (Bauten, Anlagen, Kommunikationssysteme, Billettebezug). Bei den Luftseilbahnen unterstehen nur diejenigen Anlagen mit Fahrzeugen, die mehr als acht Plätze pro Transporteinheit fassen, dem BehiG. Skilifte unterstehen nicht dem BehiG.

Worum geht es in der Wegleitung?

Sie bietet für die Seilbahnunternehmungen eine Orientierung bei der Erfüllung der rechtlichen Anforderungen an bestehenden Seilbahnanlagen, die sich aus dem Behindertengleichstellungsgesetz (BehiG) und den relevanten Verordnungen ergeben.
Die Wegleitung besteht aus der Beschreibung des Prozesses zur Umsetzung der Anforderungen, bzw. von konkreten Massnahmen, einer grafischen Darstellung dieses Prozesses (Anhang 1) sowie einem Excel-Hilfsmittel (Anhang 2). Das Hilfsmittel ist sehr praktisch und dient dazu, Abweichungen von den Anforderungen des BehiG an betroffenen Anlagen festzustellen.

Die vorher genannten Dokumente unterstützen zusammen mit den BAV-Checklisten «BehiG-Anforderungen Seilbahnen» für Umlauf-, Pendel- und Standseilbahnen ebenfalls bei neu zu bauenden Seilbahnanlagen. Wir rufen in Erinnerung, dass der Termin für die behindertengerechte Anpassung der Kommunikationssysteme und der Billetteausgabe am 31.12.2013 ablief und die Anpassung der Bauten, Anlagen und Fahrzeuge bis 31.12.2023 zu erfolgen hat.

Die neue Wegleitung und weiterführende Dokumente finden Sie hier.

Gut zu wissen: Seilbahnen Schweiz begleitet die Umsetzung des Behindertengleichstellungsgesetzes (BehiG) aktiv unter nachfolgenden Gesichtspunkten und in allen Projektphasen. Melden Sie sich bei samuel.matti@seilbahnen.org.

Beratung der Seilbahnunternehmen:

  • Beratung von Seilbahnunternehmen in der Prozessführung, bei inhaltlichen Fragen, bei Schwierigkeiten mit den Behörden oder Interessensvertretungen

Führen eines Monitorings:

  • Eine verbandsinterne Übersicht über den aktuellen Stand der BehiG-Umsetzung in der Seilbahnbranche

Begründungen:

  • Die Gründe allfälliger Verzögerungen bei der Umsetzung zusammentragen und analysieren
  • Mögliche Gründe: erschwerte oder fehlende Finanzierung, Verzögerung in den Verfahren, fehlende Sachverständige, etc.

Branchenvertretung:

  • Kommunikation zum Verlauf der Umsetzung in der Branche gegenüber BAV und Inclusion Handicap. Gegebenenfalls gegenüber dem BAV und IH den Fortschritt der Umsetzung kommunizieren
  • Bei Bedarf proaktiv die Gründe von Verzögerungen in der Umsetzung in Vertretung der Seilbahnbranche mit dem BAV erörtern sowie gegenüber Inclusion Handicap erläutern
  • Bei anderem, konkretem Bedarf gegenüber dem BAV oder IH entsprechende Aktionen einleiten
  • Aktualisierung des FAQ «BehiG – Anwendung bei Seilbahnen» und der Wegleitung
  • "Umsetzung Behindertengleichstellungsgesetz (BehiG) an bestehenden Seilbahnen"

Austausch:

  • Regelmässiger Austausch mit dem BAV und bei Bedarf mit Inclusion Handicap

Information:

  • Information der SBS-Mitglieder über relevante Aspekte aus der Umsetzung
  • Best practice-Lösungen an SBS-Mitglieder kommunizieren