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Zwischenstand Wintersaison 2020-21 

> Service > E-Newsletter > TOP NEWS > 03-2021 > Zwischenstand Wintersaison 2020-21 

Zwischenstand Wintersaison 2020-21

Die Wintersaison 2020/2021 steht vollkommen im Zeichen von Corona. Erfreulicherweise konnten die Skigebiete – nach anfänglichen Schwierigkeiten über die Festtage - überall den Betrieb aufnehmen. Mit dem «Festtagspaket», welches zu einem Winterpaket mutierte, hatte der Bundesrat am 4. Dezember 2020 die Kompetenzen hierzu an die Kantone übertragen. Unter Einhaltung der Schutzkonzepte und weiteren Auflagen durften die Kantone den Skigebieten eine Bewilligung zur Öffnung erteilen.

Gute Kooperation mit starken Partnern
Dank der gut abgestimmten Zusammenarbeit zwischen SBS und den Regionalverbänden, zwischen den Regionalverbänden und ihren Mitgliedern, dank stetiger Intervention in Bundesbern und gut funktionierenden Schutzkonzepten gelang es Seilbahnen Schweiz, in der Öffentlichkeit für den positiven Aspekt des Wintersports während Pandemiezeiten zu sensibilisieren. Medial war der Verband sehr präsent und auch sehr gefordert. Die Schweiz war zeitweise das einzige Land im Alpenbogen, dessen Skigebiete den Betrieb aufnehmen durften und sicherlich das einzige Land, das einen durchgehenden Betrieb garantierte. Der Grossteil der internationalen Gäste blieb aber aufgrund der restriktiven Reisebeschränkungen den Schweizer Skipisten fern.

Hohe Umsatzeinbussen während der Wintersaison
Die daraus resultierenden Umsatzeinbussen über die gesamte Schweiz zeigt eindrücklich das monatliche Monitoring, welches SBS publiziert. Neben regionalen Differenzen sind die Unterschiede zwischen grossen und kleinen Bergbahnunternehmen frappant. Besonders stark leiden (meistens die grossen) Skigebiete, welche traditionell auf internationale Kundschaft ausgerichtet sind.

Umsatz (Personentransport)
Werte kumuliert bis 28. Februar 2021

Region Veränderung zum Vorjahr Veränderung zum Fünf-Jahres Durchschnitt1
Graubünden - 21.3% -7.9%
Zentralschweiz2 - 29.7% -22.1%
Ostschweiz2 - 27.5% -6.2%
Berner Oberland - 24.1% -15.6%
Waadtländer und Freiburger Alpen - 4.2% 9.8%
Wallis - 31.0% -23.2%
Tessin - 21.0% k.A.
Schweiz - 24.4% -14.3%
1) Fünf-Jahres-Durchschnitt der Jahre 2015/16 bis 2019/20
2) Betroffen von kantonal beschlossenen temporären Schliessungen oder Beschränkungen der Transportanlagen

Hochrechnungen von Seilbahnen Schweiz zeigen, dass den Unternehmungen schweizweit am Ende der Wintersaison bis zu 400 Mio. Franken Umsatz fehlen werden.

Nach dem Winter ist vor dem Sommer
Am 4. Dezember 2020 hat der Bundesrat in seiner Verordnung über Massnahmen in der besonderen Lage zur Bekämpfung der Covid-19 Epidemie besondere Regelungen für die Festtage und die Wintersportorte beschlossen. In der Verordnung sind insbesondere im Art. 5 b (Besondere Bestimmungen für Wintersportorte), im Art. 5c (Besondere Bestimmungen für Betreiber von Skigebieten) und im Art 9 (Kontrolle und Mitwirkungspflichten) verschiedene auf die Winteraktivitäten ausgerichteten Bestimmungen festgehalten. Im Hinblick auf die bevorstehende Sommersaison haben wir den Bund um eine Stellungnahme zum Betrieb der Bergbahn gebeten, diese besonderen Artikel auf die Wintersaison zu beschränken, und nach der Wintersaison wiederum dieselben Massnahmen wie der öffentliche Verkehr anzuwenden. So würden alle spezifischen Bestimmungen zu den Wintersportorten im Sommer keine Gültigkeit besitzen. Der Bundesrat hat hierzu mit Verweis auf die unsichere epidemiologische Lage noch keinen Entscheid gefällt.