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Alexander Bernhard: Die ersten 100 Tage als SBS-Direktor

> Service > E-Newsletter > PARTNER NEWS > 1-2018 > Alexander Bernhard: Die ersten 100 Tage als SBS-Direktor

Alexander Bernhard ist seit drei Monaten Direktor von Seilbahnen Schweiz (SBS). Im Interview blickt er auf die ersten 100 Tage zurück und erzählt, welche Ziele er umsetzen will.

In den ersten 100 Tagen seit Ihrem Amtsantritt haben Sie bereits mehrere SBS-Mitglieder besucht. Welchen Eindruck haben Sie dabei gewonnen?
Alexander Bernhard: Die Seilbahnunternehmen sind sehr motiviert, hohe Leistungen für die Gäste zu erbringen. Sie strotzen nur so von Energie. Zudem identifizieren sich die Mitarbeitenden stark mit ihren Unternehmen. Beim Austausch mit den Mitgliedern habe ich bereits einen ersten Einblick in die unterschiedlichen Geschäftsmodelle erhalten wie Ganzjahresdestinationen wie beispielsweise der Titlis oder Sommerdestinationen wie das Stanserhorn.

Was hat Sie überrascht?
Dass es so viele unterschiedliche Seilbahntypen gibt. Zudem war ich mir zu wenig bewusst, wie gross die wirtschaftliche Bedeutung der Seilbahnunternehmen für die Bergregionen ist. Ich war auch überrascht zu sehen, dass es noch viel ungenutztes Potenzial gibt bei der Zusammenarbeit unter den SBS-Mitgliedern.

Welche Herausforderungen sehen Sie in der Seilbahnbranche?
Die Winter werden tendenziell kürzer, die «Schneeaffinität» der potenziellen Gäste sowie die Skier-Days sinken. Und Skiferien stehen in Konkurrenz zu immer billiger werdenden Winterferien am Meer. Das mit Abstand umsatzstärkste Geschäft der Seilbahnbranche stagniert. Gleichzeitig erhöht sich die Regulierungsdichte.

Welche kurzfristen Ziele verfolgen Sie?
Ich möchte mein Bild zu all den Themen der Seilbahnbranche möglich schnell schärfen. Dafür werde ich mein Beziehungsnetz nach innen zu den Mitgliedern und nach aussen zu den Ämtern, zur Politik und zu den Partnerorganisationen verstärken und nachhaltig ausbauen. Schliesslich möchte ich erste Akzente setzen mit der Umsetzung der Strategie von SBS.

Worauf freuen Sie sich?
Den eigenen Verband mitzugestalten und die Interessen der Mitglieder noch besser zu vertreten. Ich freue mich speziell darauf, die faszinierende Welt der Bergbahnen bei möglichst vielen Mitgliedern «draussen» zu erleben. So kann ich den Puls der Mitglieder spüren und entsprechenden Handlungsbedarf für unseren Branchenverband ableiten.