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2020: Das sind die politischen Schwerpunkte von SBS

> Service > E-Newsletter > TOP NEWS > 1-2020 > 2020: Das sind die politischen Schwerpunkte von SBS

Auf politischer Ebene wird sich Seilbahnen Schweiz (SBS) in diesem Jahr mit drei Schwerpunktthemen beschäftigen.

Raumplanung: touristische Infrastrukturen auch ausserhalb der Bauzonen

Der Nationalrat hat die Teilrevision 2 des Raumplanungsgesetzes zwar abgelehnt, und auch der Ständerat wird das Geschäft voraussichtlich ablehnen. Das Thema Raumplanung wird aber weiterhin ganz oben auf der Traktandenliste der Räte stehen. Mit der Landschafts- und der Biodiversitätsinitiative stehen zwei Volksinitiativen an. Sie fordern weitere, relativ weitgehende Einschränkungen für die Entwicklung von Gebieten und Infrastrukturen ausserhalb der Bauzonen.

SBS wird sich dafür einsetzen, dass der Erhalt und die Modernisierung von Seilbahnanlagen in der Schweiz weiterhin möglich und finanzierbar bleibt und ein wirtschaftlicher Betrieb gewährleistet werden kann. Dafür sind insbesondere die Raumplanungs- und Umweltschutzvorschriften so auszugestalten, dass touristische Infrastrukturen wie Biketrails, Spielplätze und technisch beschneite Pisten auch ausserhalb der Bauzonen erstellt und weiterentwickelt werden können.

Klimapolitik: Rahmenbedingungen für eine nachfragegerechte Angebotsentwicklung

Die Seilbahnunternehmen bieten zusammen mit den Tourismusdienstleistenden attraktive Angebote für klimaschonende Ferien und Ausflüge in der Schweiz an. Sie setzen sich zudem ein für eine umweltfreundliche und klimaschonende Entwicklung der Bergregionen. Als Nutzer der Landschaft haben sie höchstes Interesse an einem effizienten Klimaschutz und dem Erhalt der bestehenden Gebirgslandschaften und Gletscher. Damit die Tourismusdestinationen sich noch erfolgreicher als klimafreundliche Alternative für Ferien in der Schweiz positionieren können, brauchen sie politische Rahmenbedingungen, die eine nachfragegerechte Angebotsentwicklung und Steigerung der Angebotsqualität zulassen. SBS wird sich aktiv dafür einsetzen, dass die Seilbahnunternehmen die nötigen Rahmenbedingungen dafür erhalten.

Kündigungsinitiative/Schengen-Abkommen: Zusammenarbeit mit Europa beibehalten

2020 kommt die Kündigungsinitiative der SVP zur Abstimmung. Sie verlangt, dass die Schweiz die Zuwanderung eigenständig steuert und dafür die Personenfreizügigkeit mit der EU neu verhandelt, bzw. den bestehenden Vertrag kündigt. Bei einer Annahme der Kündigungsinitiative besteht die Gefahr, dass auch die übrigen bilateralen Verträge mit der EU dahinfallen. Ein Wegfall der bilateralen Verträge hätte für den Schweizer Tourismus vielfältige negative Auswirkungen. Besonders das Schengen-Abkommen und das Abkommen der Personenfreizügigkeit selbst fallen negativ ins Gewicht.

Ohne das Schengen-Abkommen und der Personenfreizügigkeit gibt es zwischen der Schweiz und den europäischen Ländern wieder Grenzkontrollen und Wartezeiten. Die Schweiz verliert an Attraktivität für europäische Touristen. Aber auch ausländische Gäste aus Drittländern brauchen für die Schweiz ohne Schengen-Abkommen ein zusätzliches Visum zum europäischen Schengenvisum. Es besteht die Gefahr, dass Reisende diesen Zusatzaufwand nicht mehr auf sich nehmen und die Schweiz auf ihrer Europareise auslassen. SBS wird sich deshalb dafür einsetzen, dass die guten Beziehungen zur europäischen Union beibehalten werden. SBS wird sich insbesondere stark machen für den Erhalt der bilateralen Verträge.