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PRD: Unfallerfassung bewährt sich – mobile Lösung gewünscht

71 von 148 Seilbahnunternehmen mit Wintersportbetrieb haben an der Umfrage von der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) und Seilbahnen Schweiz (SBS) zum Thema Unfallerfassung teilgenommen. Sie erfassten in der Wintersaison 2016/2017 60 Prozent der total 12‘500 gemeldeten Schneesportunfälle.

Onlineversion der Unfallerfassung läuft reibungslos

Eine überwiegende Mehrheit der Befragten ist zufrieden mit der aktuellen Unfallerfassung über eine Online-Erfassungsmaske. Sechs Prozent der Befragten gaben an, Schwierigkeiten bei der Datenerfassung zu haben. SBS wird den einzelnen technischen Problemen nachgeben.

Mehr als die Hälfte der Unternehmen (54 %) verwenden die Online-Funktion, um PDFs der Unfallprotokolle einzelner Fälle zu exportieren. Die anderen Auswertungshilfen werden etwas weniger genutzt: saisonale statistische Auswertung der Unfälle (38 %), die Identifizierung der Unfallhotspots über SchneeGIS (29 %) sowie die Archivdatensätze (43 %).

Winter 2018/2019: erste Tests für Unfallerfassung auf Mobilgeräten

54 Prozent der Befragten ist interessiert daran, eine Unfallmeldung mit Hilfe von Smartphone oder Tablet zu erfassen. Deshalb wird SBS die heutige Online-Erfassungsmaske mit einer mobilen Version erweitern. Ziel ist es, den Pistenrettungsdiensten die Arbeit zu erleichtern, indem diese die Unfälle unterwegs oder vor Ort erfassen können. SBS wird voraussichtlich in der Wintersaison 2018/2019 einen Testlauf für die mobile Lösung durchführen.

Smartphone als vielseitiges Arbeitsinstrument

92 Prozent der befragten Pistenrettungsdienste verwenden Smartphones im beruflichen Alltag; um die Unfallstelle zu fotografieren (77 %), die Koordinaten aufzunehmen (39 %), um mit Kollegen im Betrieb zu kommunizieren (63 %) und um externe Rettungskräfte zu alarmieren (75 %).

> Umfrageresultate (PDF)