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Seilbahnen in der Schweiz

Die rund 500 Seilbahnunternehmen in der Schweiz mit ihren fast 2'500 Seilbahn- und Skiliftanlagen (inkl. Kleinskilifte und Förderbänder) bilden das wirtschaftliche Rückgrat der touristisch ausgerichteten Bergregionen. Auch in Städten gibt es Seilbahnen; städtische Standseilbahnen verkehren beispielsweise in Bern, Biel, Freiburg, Locarno, Lugano, Luzern, Neuenburg, St. Gallen und Zürich. Diese Bahnen sind Teil des leistungsfähigen Angebots des öffentlichen Verkehrs.
 
Im Kerngeschäft, der Personenbeförderung, erzielen die Schweizer Seilbahnen mit rund 10‘500 Mitarbeitenden bei den Bahnanlagen Umsätze von fast einer Milliarde Franken jährlich (2017/18 resp. 2018: 997 Mio CHF). Rund drei Viertel davon werden im Winterhalbjahr generiert. Dazu kommen weitere gut 5500 Beschäftigte in den bahneigenen Nebenbetrieben (Gastronomie/Hotellerie, Materialvermietung etc.) mit einem jährlichen Umsatz von rund 395 Mio. Franken.
 
Gesamthaft generieren die Seilbahnunternehmungen pro Jahr um 35 Mio. Ersteintritte, d.h. pro Jahr benützen rund 35 Mio. Gäste eine Seilbahn und lassen sich insgesamt rund 210 Mio. Mal befördern. Jährlich investieren die Seilbahnunternehmen etwa zwischen 250 und 500 Millionen Franken in Bahnanlagen, Maschinenpark, Gastronomiebetriebe und andere Infrastrukturprojekte.
 
In der Schweiz gelten für den Bau und Betrieb von Seilbahnanlagen strenge Vorschriften betreffend Bau, Sicherheit sowie Natur- und Landschaftsschutz. Aufsichtsbehörde sind je nach Bahntyp das Bundesamt für Verkehr (BAV) oder das Interkantonale Konkordat für Seilbahnen und Skilifte (IKSS). Dachverband der Branche ist Seilbahnen Schweiz mit seinen rund 350 Mitgliedunternehmen (alle grossen und mittelgrossen sowie viele kleine Seilbahnunternehmen).