
Schnuppertage «Call of Heroes» am 23. und 27. März 2026: Moderne Technik, Arbeiten in der Bergwelt und Verantwortung für einen sicheren Betrieb prägen die Lehrberufe bei den Seilbahnen. Die praxisnahen Ausbildungen verbinden handwerkliches Können mit Hightech und Teamarbeit und bilden die Grundlage für eine langfristige berufliche Entwicklung in der Branche. Mit der nationalen Nachwuchskampagne «Alpine Tech Heroes» macht die Schweizer Seilbahnbranche diese Perspektiven 2026 sichtbar.
Im Zentrum der Kampagne stehen die Schnuppertage «Call of Heroes» am 23. und 27. März 2026 für angehende «Alpine Tech Heroes». Schweizweit öffnen 36 Seilbahnunternehmen, Hersteller sowie das Ausbildungszentrum von Seilbahnen Schweiz ihre Türen. Jugendliche ab 12 Jahren erhalten praxisnahe Einblicke in die vielseitige Welt der Seilbahnen: von Mechanik und Elektronik, Steuerungs- und Sicherheitssystemen, bis zu Betrieb und Überwachung. Der direkte Austausch mit Lernenden und Fachpersonen zeigt den Teamgeist, der die Branche prägt.
Eine Lehre mit Vielfalt und Sinn
Die Lehrberufe Seilbahnmechatroniker:in EFZ (4 Jahre) und Seilbahner:in EBA (2 Jahre) stehen seit 20 Jahren für eine aussergewöhnlich breite Ausbildung. Lernende arbeiten mit Metall, Elektrik und Elektronik, schweissen und montieren Anlagen und tragen Mitverantwortung für einen sicheren und zuverlässigen Betrieb. Die Kombination aus Technik, Naturerlebnis und der Verantwortung, Menschen sicher zu transportieren, macht die Lehre besonders attraktiv für Jugendliche mit Interesse an praktischer Arbeit und moderner Technologie.
Diese Ausbildung legt eine solide Grundlage für die berufliche Entwicklung im Seilbahnbereich. Sie vermittelt technisches Verständnis, Verantwortungsbewusstsein und Praxisnähe – Qualitäten, die im Betrieb und für weiterführende Funktionen innerhalb der Branche zentral sind.
Entwicklungsmöglichkeiten innerhalb der Branche
Die Seilbahnbranche bietet ihren Fachkräften langfristige Perspektiven und vielfältige Möglichkeiten zur Weiterentwicklung. Aufbauend auf der Berufslehre ermöglicht die Weiterbildungen zum Seilbahnfachmann oder zur Seilbahnfachfrau die Übernahme der technischen Leitung einer Seilbahn. Mit einer zusätzlichen Weiterbildung zum:r Seilbahnmanager:in ist auch der Weg in die Geschäftsleitung möglich. Angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels gewinnen diese Berufsbilder weiter an Bedeutung.
Pascal Ziegler zeigt, dass dieser Karriereweg keine Ausnahme ist: Er absolvierte seine Lehre als Seilbahnmechatroniker, bildete sich zum Seilbahnfachmann weiter und ist nach einem Bachelor- und Masterstudium an der HSLU heute Betriebsleiter Bettmeralp sowie Leiter Strategische Projekte bei der Aletsch Bahnen AG. Zusätzlich engagiert er sich als Prüfungsexperte in der Berufsbildung der Seilbahnen.
«Die Lehre bei den Seilbahnen war für mich der ideale Einstieg: technisch anspruchsvoll, abwechslungsreich und sehr praxisnah. Sie hat mir alle Türen geöffnet – vom Handwerk über Weiterbildungen bis hin zu einer Führungsfunktion.», so Ziegler.
Erfolgreicher Auftakt – Kampagne wird weitergeführt
Bereits die erste nationale Nachwuchskampagne 2024 zeigte Wirkung: Über 150 Jugendliche nahmen an den Schnuppertagen teil, 2025 starteten so viele Lernende wie noch nie ihre Ausbildung in der Seilbahnbranche.
«Ein starker Lehrjahrgang ist ein grosser Erfolg, sichert aber nicht automatisch die Fachkräftebasis von morgen», betont Berno Stoffel, Direktor von Seilbahnen Schweiz.
«Umso wichtiger ist es, Jugendlichen früh aufzuzeigen, wie spannend, vielseitig und zukunftsträchtig eine Berufslehre bei den Seilbahnen ist.»
Die nationale Nachwuchskampagne «Alpine Tech Heroes» wird von Seilbahnen Schweiz koordiniert. Weitere Informationen zu den Berufslehren, der Nachwuchskampagne, den Schnuppertagen «Call of Heroes» und zur Anmeldung finden sich unter www.alpinetechheroes.ch.
Weitere Auskünfte
Berno Stoffel, Direktor Seilbahnen Schweiz +41 79 543 25 07


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