
Dans l’ensemble, les remontées mécaniques suisses ont bien commencé la saison estivale 2026. Depuis le début de la saison jusqu’à fin juin, le nombre de premiers passages à l’échelle nationale dépasse de 5 % celui de l’année précédente. Par rapport à la moyenne des cinq dernières années, la hausse atteint même 35 %. L’évolution varie toutefois selon les régions et est marquée par certains effets particuliers.
Für das Saison-Monitoring wertet der Branchenverband Seilbahnen Schweiz (SBS) die Gästeanzahl (Ersteintritte) von über 140 Mitgliedern aus der ganzen Schweiz aus. Die nun vorliegenden Zahlen erlauben eine Analyse des Saisonstarts der Sommersaison 2026 von Mai bis Ende Juni.
Positive Entwicklung zum Saisonstart
Die Wetterbedingungen zum Saisonstart hätten unterschiedlicher kaum sein können: Auf den kalten und oft trüben Mai folgte ein aussergewöhnlich heisser Juni. Die Hitze im Mittelland lockte viele Menschen zur Abkühlung in die Berge. Insgesamt verzeichnete die Bergbahnbranche einen erfolgreichen Saisonauftakt.
Berner Oberland als Wachstumstreiber
Besonders erfreulich verlief der Saisonstart im Berner Oberland. Die Bergbahnen der Region verzeichneten 29 % mehr Ersteintritte als im Vorjahr. Damit liegt das Berner Oberland deutlich über dem Schweizer Durchschnitt von 5 %.
Während das Tessin (-1 %) stagnierte, lagen die Frequenzen in Graubünden (-2 %), den Waadtländer und Freiburger Alpen (-4 %), im Wallis (-5 %) sowie in der Zentralschweiz (-7 %), leicht unter dem Vorjahresniveau. Deutlich rückläufig entwickelte sich die Ostschweiz mit einem Minus von 20 % (vgl. Abb. 1).

Die starken Zuwächse im Berner Oberland sind insbesondere auf die aussergewöhnlich hohe Nachfrage bei einzelnen grossen Ausflugsdestinationen zurückzuführen.
Sondereffekte in der Ostschweiz und im Berner Oberland
Der Rückgang in der Ostschweiz ist auf die vorübergehende Betriebseinstellung der Säntis-Schwebebahn wegen ihrer Erneuerung zurückzuführen. Ohne diesen Sondereffekt bleibt das Ergebnis stabil (0 %).
Im Berner Oberland ist das starke Wachstum vor allem auf die Schilthornbahn zurückzuführen, die im Vorjahr wegen Umbauarbeiten nur eingeschränkt in Betrieb war. Ohne diesen Sondereffekt läge die Region mit +4 % ungefähr im Schweizer Durchschnitt.
Deutlich über dem langjährigen Mittel
Noch positiver fällt der Vergleich mit dem Fünfjahresdurchschnitt aus. Schweizweit liegen die Ersteintritte 35 % über dem langjährigen Mittel.
Der Vergleich mit dem Durchschnitt der Jahre 2021 bis 2025 fällt wegen der pandemiebedingt tiefen Frequenzen in den Jahren 2021 (pandemiebedingte Reisebeschränkungen) und 2022 (Erholung) besonders positiv aus, insbesondere im Berner Oberland, das im Sommer stark von Fernmärkten geprägt ist.
Das Berner Oberland sticht dabei mit einer Zunahme von 78 % besonders hervor. Neben dem Berner Oberland weisen auch die Waadtländer und Freiburger Alpen (+38 %), die Zentralschweiz (+28 %) sowie Graubünden (+26 %) deutlich höhere Frequenzen auf als im Durchschnitt der letzten fünf Jahre. Das Wallis liegt um 16 % und das Tessin um 13 % über dem langjährigen Mittel. Einzig die Ostschweiz bleibt mit -9 % unter dem Fünfjahresdurchschnitt (vgl. Abb. 2).

Auch hier: Das negative Gesamtergebnis ist auf den Umbau am Säntis zurückzuführen. Die Ostschweiz ohne Säntis liegt im Mai/Juni 2026 rund 10 % über dem Fünfjahresmittel.
Die sichere Schweiz und der gute Nachfragemix
Neben dem Wetter beeinflussen auch die internationalen Rahmenbedingungen die Nachfrage. Die Schweiz wird in einem von geopolitischen Unsicherheiten geprägten Umfeld weiterhin als sichere, stabile und qualitativ hochstehende Reisedestination wahrgenommen. Deshalb sind die internationalen Märkte nicht wie befürchtet so stark eingebrochen. Und die Berge bleiben Sehnsuchtsorte für die Schweizer Bevölkerung. Dies unterstreicht auch Berno Stoffel, Direktor vom Verband Seilbahnen Schweiz: «Die Stabilität der Schweiz erweist sich als Wettbewerbsvorteil, besonders auf dem internationalen Markt. Sowohl Gäste aus Nordamerika und weiteren Fernmärkten, aber auch die einheimischen Gäste suchen authentische Naturerlebnisse und hochwertige Sommerangebote. Das trägt dazu bei, dass sich das Sommergeschäft zunehmend als wichtiges zweites Standbein der Seilbahnbranche etabliert.»
Weitere Auskünfte
Berno Stoffel, Direktor Seilbahnen Schweiz +41 79 543 25 07
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